Montag, 24. September 2007

Tag 40, 24/09/07

Jetzt sind ja doch wieder einige Tage vergangen, aber an sich ist auch in diesen Tagen nichts Aufregendes passiert.
Aber diese Woche war sehr hart, haben beide über 70h gearbeitet, mussten nämlich den Spüldienst von Team Taiwan übernehmen, die sich 4 Tage nach Broome verdrückt haben. Aber jetzt sind sie ja Gott sei Dank wieder da, unsere Hände hätten auch nicht länger durchgehalten.



Hier sieht man uns beide mal in Aktion.





Dann ist erwähnenswert, dass wir ja jetzt unter die Kellner gegangen sind und bekanntlich zahlt man ja erstmal Lehrgeld



Irina ist zum Beispiel ein Tablett mit Gläsern hingefallen und ich habe einen Tisch abgeräumt, wo die Gäste gerade beim Buffet waren; hatte mich schon gewundert, dass die ihre Getränke gar nicht ausgetrunken hatten! :-) So was passiert halt…
Und wir mussten für die Restaurantarbeit eine Lizenz zum Alkoholausschank machen, inklusive Test! Aber es war eher ein gemütliches Beisammensein beim gemeinsamen Beantworten der Testfragen; dass ist Australien! Lovely…
Übrigens probieren wir jetzt alle hiesigen Biersorten, da ich beim Kellnern von Deutschen ab und zu gefragt werde, welches Bier ich denn empfehlen könne! Und die Australier haben einige Biersorten! :-)
Was gibt es sonst noch?!
Einmal hätten wir fast verschlafen, der Wecker hatte schon geklingelt und wir haben uns dann „noch mal rumgedreht“, jaja…wie das dann so ist.
Vor ein paar Tagen ist eine Kollegin von einer Schlange gebissen worden, aber war nicht schlimm, da es keine Giftige war; aber man sieht, hier muss man doch ein wenig aufpassen. Auch in einer Safari-Lodge, die wir immer saubermachen, hatte sich eine Schlange unter dem Kühlschrank versteckt, jetzt ist die Lodge aber wieder „clean“. In einer anderen Lodge haben wir mal eine Maus in der Klimaanlage gehabt, sie hat die Fahrt im Ventilator leider nicht überlebt, ähnlich erging es einem Gecko im Motelbereich.
Für Abwechslung sorgen hier in der Bar ab und zu Bands, dann geht hier „die Post“ ab! Blöd ist nur, wenn wir am nächsten Morgen mit der Frühschicht dran sind und den Boden wischen müssen.

Bei unserem letzten freien Tag haben wir einen Ausflug zur Geikie Gorge gemacht, war echt super, nur leider hatten wir vergessen den Akku in die Kamera zu stecken…, deshalb mussten wir heute noch mal hin und wie man sieht, es hat sich tatsächlich gelohnt! Und dort haben wir auch nach den ganzen toten Känguruhs am Straßenrand unsere ersten Lebenden gesehen und natürlich Krokodile.











Außerdem haben wir hier schon den Pool, den Billardtisch und den Tennis Court ausprobiert. Viel mehr ist hier aber auch nicht zu machen.




So, dass wars denn auch schon wieder, bis die Tage! Und schön immer Kommentare schreiben!

PS: wir haben die ersten Wolken gesichtet!!! Bisher war hier immer wolkenfreier Himmel.

Sonntag, 9. September 2007

Tag 25, 09/09/07

An sich gibt es nicht viel Interessantes zu berichten, außer vielleicht, dass wir anfangs bei unseren Frühschichten (Start um 5.00 morgens) zu langsam waren und nicht alles ohne Hilfe geschafft haben; aber jetzt arbeiten auch wir halt etwas schlampiger und liegen jetzt in Bestzeit.
Der Pool hier ist übrigens wirklich cool. Aber eiskalt! Und wir haben den ersten Abschied von 2 Mitstreitern mit einem netten Trinkspiel gefeiert, hab zwar ab und zu verloren, war aber trotzdem spaßig. Außerdem hatten wir am nächsten Tag frei! :-)
Aber dieser Post hier soll in erster Linie die Leute zufriedenstellen, die mehr über die Inneneinrichtung unseres Autos wissen wollen und so haben wir heute mal ein paar Fotos geschossen.
Am Anfang sah unser Auto ja ziemlich versifft aus. Auf dem Bild sieht man leider nicht, wie eklig das wirklich war (vor allem der braune Teppich, der wirklich überall war).

Dann hat Irina angefangen eine kleine Deckenleiste rauszuzupfen und dann haben wir schließlich alles rausgerissen, Decke, Seitenverkleidung und Boden. Das sah danach dann so aus…

Ja und dann haben wir das Dach gestrichen, Korkimitat und Teppich verlegt und dann ein zusammenklappbares Bett reingebaut. Danach jede Menge Boxen und Kisten gekauft. Und als wir fertig waren sah es dann so aus:




Allerdings wohnen wir noch nicht drin und das heißt, dass die Innenausstattung noch nicht komplett ist. Es fehlen zum Beispiel noch die Vorhänge! Und wahrscheinlich finden wir noch weitere praktische Verstauungsmöglichkeiten, wo Irina ihren Kram reinpacken kann.

Ja, so sieht unser Auto aus. Aber wie schon gesagt fahren wir im Moment öfters mit unserem „Gator“ rum. Auch ein geiles Teil:

Also, macht es gut und erzählt mal so, was in Kölle so abgeht. Und ich versuche das mit den Kommentaren mal in den Griff zu bekommen, dass man zu jedem Post seinen Senf ablassen kann. :-)
In diesem Sinne,

Liebe Grüße aus Down Under

Mittwoch, 5. September 2007

Tag 21, 05/09/07

Ein neues Lebenszeichen von uns! Wir sind endlich jetzt nach einer anstrengenden Reise
bei unserer ersten Arbeitsstelle angekommen, der Fitzroy River Lodge.

Haben am ersten Anreisetag ein wenig getrödelt und wie das im Winter so ist, wird es früh dunkel. So waren wir gezwungen uns schon um 6 Uhr einen Campingplatz zu suchen, dabei waren wir gerade mal 500km gefahren. Und das mit der sagenhaften Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Mehr schafft unser Flitzer nämlich nicht.
Übrigens habe ich schmerzlich erfahren müssen, dass es ungeschickt ist mit offenem Fenster Auto zu fahren. Hab mir beim „Cool den Ellebogen im Fenster hängen“ diesen ganz schön verbrannt! :-)
Am nächsten Tag trafen wir dann zum einen auf die Quarantänestation vom Northern Territory nach Western Australia (dort wurde uns unsere einzige Zwiebel abgenommen) zum andern wieder auf die frühe Dämmerung (dazu kamen noch 1½ Zeitverschiebung zwischen den Staaten). 50km vor unserem Ziel mussten wir auch an einem Buschfeuer vorbei fahren, dass an einer Stelle sogar direkt an der Strasse war. Schon unheimlich im Dunkeln.
Die erste Nacht haben wir in unserer Lodge noch in einem der Hotelzimmer übernachten dürfen. Das war nicht schlecht, besonders im Vergleich zu unserer jetzigen Behausung. Am nächsten Tag durfte Irina dann dieses Hotelzimmer als Zimmermädchen reinigen, während ich in den Safari-Lodges die Toiletten geputzt habe. Ist übrigens wirklich mal interessant zu erfahren, wie die Zimmer denn überhaupt sauber gemacht werden. Glaubt mir, ihr würdet hier nicht mehr gerne schlafen wollen, bzw. aus den „sauberen“ Zimmergläsern trinken. Aber man gewöhnt sich an alles.
Die ersten drei Arbeitstage sind jetzt um. Gestern hatten wir sogar einen kleinen Buggy, mit dem wir über das Gelände geheizt sind. Schade, dass man das nicht den ganzen Tag machen kann.

Außerdem haben wir gestern in der Küche 7h als Tellerwäscher ausgeholfen. Alles anstrengende Arbeiten, glaubt man gar nicht, aber die Leute sind alle sehr nett und wir brauchen das Geld.
Das ist übrigens der Fluss, der unserer Lodge den Namen gibt.

Das soll es dann auch schon wieder gewesen sein, da wir morgen früh um 5 nämlich schon wieder zum wischen und mobben antanzen müssen. Aber nächste Woche steigen wir auf, da dürfen wir kellnern.